Gesellschaft für Gartenbau und Therapie - Was ist Gartentherapie?

 

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Gesellschaft für Gartenbau und Therapie - Was ist Gartentherapie?

 

Was ist Gartentherapie?

 

In der Gartentherapie werden Klienten und Patienten und Menschen mit Beeinträchtigungen mit Hilfe gärtnerischer Tätigkeiten befähigt, mit sich selbst wie auch mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten. Durch die unmittelbare körperliche Auseinandersetzung in der Gartenarbeit werden Wachstum, Entwicklung und Veränderung sichtbar und erfahrbar. Neue Erfahrungsprozesse können in Gang gesetzt werden. Verbale, mehr noch nonverbale Kommunikation spielt eine wichtige Rolle.

Gartentherapie ist ein Prozess, bei dem gärtnerische Tätigkeiten eingesetzt werden, um Körper, Geist und Psyche des Menschen zu fördern und sein Wohlbefinden in seinem direkten Lebensumfeld zu stärken. Sie ist eine effektive Methode für Menschen aller Altersgruppen, unabhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten und ihrer sozialen Herkunft.

Der Garten hat als therapeutisches Mittel eine Sonderstellung unter den therapeutischen Anwendungen, weil dort mit lebenden Wesen gearbeitet wird, deren Bedürfnisse und Reaktionen sich im Menschen widerspiegeln.

Pflanzen ermöglichen es dem Menschen, sein Tempo selbst zu bestimmen und ohne Ängste aktiv zu werden. Die Begleitung durch einen ausgebildeten Therapeuten ist jedoch sinnvoll und notwendig.

Pflanzen haben einen anderen Aufforderungscharakter als Tiere. Mit ihrer Wärme und Eigenaktivität können Tiere helfen, Schwellen zu überwinden. In manchen Einrichtungen ist die tiergestützte Therapie eine gute Ergänzung. Mehr zu diesem speziellen Zugang finden Sie unter: tiergestützte-therapie.de