Fragen
1. Was bietet die Gesellschaft für Gartenbau und Therapie - GGuT - den Mitgliedern?
Die GGuT organisiert regelmäßige Tagungen für Mitarbeiter, die mit gärtnerischer und sozialer Tätigkeit Menschen betreuen und begleiten. Die Gesellschaft vermittelt Kontakte, Beratung und Informationen aus dem Bereich Gartenbau, Pädagogik, Therapie, Arbeitstherapie. Sie gibt Anregungen, um die vielfältigen Möglichkeiten des Gärtnerns für die garten-therapeutische Arbeit zu nutzen.
2. Was sind die Ziele der Gesellschaft für Gartenbau und Therapie?
Die GGut fördert Praxis und Theorie des Gartenbaus als Therapie und unterstützt die Mitglieder in ihrer beruflichen Tätigkeit. Sie informiert Interessierte über viele Möglichkeiten dieser lebendigen Verbindung in den Mitteilungen "Aus Gartenbau & Therapie". Mitglieder wirken mit bei der Entwicklung und Durchführung gartentherapeutischer Curricula Vorrangig sind der persönliche Austausch und die Netzwerkbildung.
3. Warum wählt man einen gartentherapeutischen Zugang?
Gartentherapie wird von Therapeuten gewählt, um in der therapeutischen Praxis Wachstum, Entwicklung und Veränderung zu nutzen, weil sie den Wert dieser Faktoren durch alltagspraktische Übung in der Gartentherapie erkannt haben.
4. Für welche Klienten/Patienten ist GT geeignet?
Gartentherapie kann geeignet sein für Menschen in Krisen, weil die Liebe zur Natur ihnen Wege zu sich selbst eröffnet, sowie für Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen, weil der Umgang mit der Natur ihnen sympathisch und wenig bedrohlich erscheint. Gartentherapie kann einen Ausgleich schaffen und helfen, das tägliche Leben zu bewältigen.
5. Gartentherapeut - eine geschützte Bezeichnung?
Gartentherapeut ist keine geschützte Bezeichnung. Bisher gibt es in Deutschland keine entsprechende Ausbildung.
